14/10/2026
Trauermücken gehören zu den häufigsten ungebetenen Gästen bei Zimmerpflanzen. Die kleinen, dunkel gefärbten Insekten schwirren besonders dann um Blumentöpfe, wenn die Erde dauerhaft feucht bleibt. Erwachsene Trauermücken sind für Pflanzen meist harmlos, doch ihre Larven leben im Substrat und ernähren sich hauptsächlich von Pilzen und abgestorbenem organischem Material.
Bei starkem Befall können die Larven auch feine Pflanzenwurzeln beschädigen. Besonders junge Sämlinge und frisch bewurzelte Stecklinge reagieren empfindlich darauf. Die Weibchen legen ihre Eier bevorzugt in feuchte Erde, weshalb häufiges Gießen und schlecht abtrocknendes Substrat die Vermehrung begünstigen.
Gelbtafeln helfen dabei, erwachsene Trauermücken abzufangen und den Befall zu beobachten. Gegen die Larven können nützliche Nematoden der Art Steinernema feltiae eingesetzt werden. Zusätzlich sollte die oberste Erdschicht zwischen den Wassergaben abtrocknen, soweit die jeweilige Pflanze dies verträgt. Eine gute Drainage und angepasstes Gießen erschweren den Trauermücken langfristig die Vermehrung und fördern gleichzeitig gesunde Pflanzenwurzeln.