25/08/2026
Buchsbaumhecken großflächig mit einem Sprenger von oben zu bewässern, mag praktisch erscheinen, schafft im dichten Inneren der Pflanze jedoch dauerhaft feuchte Bedingungen, unter denen sich Pilzkrankheiten besonders leicht ausbreiten.
Buchsbaum wächst von Natur aus sehr dicht, wodurch Feuchtigkeit im Inneren der Hecke nach dem Gießen oder Regen nur langsam abtrocknet. Bleiben die Blätter über längere Zeit feucht, finden Pilzsporen dort ideale Bedingungen zum Keimen, bevor sich braune, absterbende Stellen im Inneren der Pflanze zeigen.
Deutlich schonender ist es, gezielt am Wurzelbereich zu gießen, statt die gesamte Pflanze von oben zu besprühen. Diese Umstellung reduziert die Feuchtigkeit im dichten Blattwerk spürbar und senkt damit das Risiko für Pilzerkrankungen, ohne dass die Hecke weniger Wasser erhält.