26/08/2026
💩Einmal so richtig in die k..ke langen 🤣
Ich gebe zu, beim ersten Mal kostet es vielleicht etwas Überwindung.
Aber hier seht ihr, wie wir unsere Sondermasse ohne Maschinenpark aufbereiten.
Step1: die TROCKENE!!!! Masse mit reichlich Wasser übergießen und einsumpfen lassen.
Wichtig sind hier zwei, nein eigentlich 3 Dinge.
-Du musst nicht vorher zerkleinern, nur trocknen. Es ist egal wie dick die Klumpen sind, selbst ganze Hubel zerfallen in nullkommanix wenn, ja wenn sie vorher richtig trocken waren.
- gieß genug Wasser auf, gerne auch den Drehschlicker, aber auch genug Flüssigkeit, so dass sich vom Saugen des Tons keine Schicht bildet. Das passiert wenn du nur mit breiigem Schlicker aufgießt.
-NICHT Aufrühren! Gib dem Ton Zeit das Wasser selbst aufzusaugen. Bewegung zerstört die kapillare Sogwirkung und du erhältst trockene Kerne. Also Finger weg! Wenn du ganze Hubel einsumpfst , mindestens 36 Stunden. "Zu lange" gibt es nicht.
Step2: jetzt schöpfst du sorgfältig das überschüssige Wasser ab.
Je mehr du erwischst, desto fester ist dein Tonbrei
Step3:
Jetzt kannst du Aufrühren, musst aber nicht. Es reicht auch völlig mal mit den Fingern durchzugehen. Wenn du hast , kannst du die Masse aber auch mit einem Farbquirl jetzt durchrühren. Ergibt eine noch feinere Struktur.
Step4: setz die Masse zum Trocknen auf. Das kann, wenn du es beschleunigen willst, auf Gipsplatte sein, muss aber nicht. Wir setzen es auf Palette, auf ein Baumwolltuch. Wichtig an dieser Stelle ist, dass du für gute Umlüftung sorgst.
Wie es damit weitergeht, zeige ich euch im nächsten Beitrag.
PS: Gerne teile ich mein Fachwissen hier. Um mir die Zeit von anderen Aufgaben frei zu halten, freue ich mich über jede Reaktion von euch. Ob ein Herzchen, einen Kommentar oder speichern und teilen.
Sozusagen digitaler Lohn.
Vielen Dank, eure Ines