15/01/2026
2016 - - das ist genau der richtige Start in diesem Jahr für unseren Feed. Warum? 2016 war für mich eines der prägendsten Jahre meines bisherigen Lebens. So viel Umbruch, so viel Bewegung, so viel Neues, so viele Entscheidungen.
2016 war ich gerade ein halbes Jahr Mama - wurde 30, meine Tochter wurde im selben Jahr 1 - an beiden Geburtstagen wusste ich noch nicht, dass ich wenige Monate später einen eigenen Laden eröffnen würde, der mein Leben komplett auf den Kopf stellt.
Die Jahre zuvor etablierte ich mich als damalige Influencerin mit einem Blog, damals gewann Instagram immer mehr an Bedeutung. Als ich Mama wurde, wurde mir aber auch mehr und mehr bewusst, dass ich nochmal etwas anderes machen möchte, dass schöne Fotos und schöne Produkte nicht mein Lebensinhalt sein sollen. Gewissermaßen blieben sie das aber doch. 2016 begann irgendwie zwischen Freelancer Dasein und Elternzeit, so richtig pausiert habe ich nicht. Bei den Jobs war Leni immer dabei und wir waren ein tolles Team. Sie war tagsüber ein Sonnenschein, alle freuten sich über ihre Anwesenheit bei Events und Shootings - zum Abend hin verarbeitete sie ihre Eindrücke in langen Schreistunden. Dass eine stupide Routine und ein „langweiliger“ Tagesablauf wesentlich entspannter für alle Beteiligten ist, realisierte ich erst sehr viel später. Es war das Jahr der Selbstfindung, dafür musste erstmal ein neuer Haarschnitt her. Es war das Jahr der Fotoshootings. Wir hatten eine Homestory für das gemacht, und flogen gemeinsam für ein Fotoshooting nach Mallorca. Ich feierte meinen 30. Geburtstag groß, ebenso wie den 1. Geburtstag von Leni. Fun Fact: mir fehlen viele Fotos aus diesem Jahr weil mein Handy ins Klo gefallen ist und nicht alles zu retten war. Im Juli traf ich die Entscheidung einen Laden zu öffnen, völlig blauäugig und sehr spontan. Ich unterschrieb den Mietvertrag bevor ich eine Zusage der Bank für die Finanzierung hatte. Ich schrieb einen Businessplan nachdem ich bereits entschieden hatte den Laden zu machen. Ich fing an zu planen, zu renovieren, zu ordern, alles mit meiner kleinen Tochter, die damals noch Zuhause war. Im August ihre ersten Schritte, im September die Eingewöhnung..