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Wir gestalten und produzieren Lebensräume - zum Arbeiten und Wohnen. Kreislauffähig nach Cradle to Cradle.

Ein Marmortresen, der einmal Bankschalter in Frankfurt war und Heizkörperverkleidungen, die zu Terrassenmöbeln wurden. E...
04/09/2026

Ein Marmortresen, der einmal Bankschalter in Frankfurt war und Heizkörperverkleidungen, die zu Terrassenmöbeln wurden. Ein stillgelegtes Hallenbad, das heute Community Space ist. Am POHA House Preuswald in Aachen lässt sich zeigen, was von unseren New-Interior-Prinzipien hier schon steckte, und was nicht.

Radikal zirkulär, größtenteils erfüllt: Die Bar-Theke aus geborgenem Marmor ist ohne Klebstoff gefügt, komplett lösbar, das Material über unsere Ökobilanzierung dokumentiert. Was fehlt: eine Herstellerrücknahme, die gehört heute zu unserem Leistungsspektrum, gab es bei diesem Projekt aber noch nicht.

Klimawirkung, nachweisbar, aber begrenzt: Für den Innenausbau weist die Ökobilanz 15,29 Tonnen CO2-Äquivalent weniger aus, gegenüber konventioneller Bauweise, bezogen auf die Herstellungsphase A1–A3. Das ist eine Einsparung, keine Aussage über eine positive Gesamtbilanz, dafür fehlen hier die biobasierten Materialien, die diesen Unterschied bei anderen Projekten machen.

Was wir aber schon 2024 hatten: Unseren Bauwendehof
In dem genau solche Materialien wie Marmor und Heizkörperverkleidungen erst aufgearbeitet werden konnten.

🏆 Kreislaufwirtschaft im Mainstream? Die ICONIC AWARDS 2026 haben uns gleich doppelt ausgezeichnet: Best of Best in Circ...
02/09/2026

🏆 Kreislaufwirtschaft im Mainstream? Die ICONIC AWARDS 2026 haben uns gleich doppelt ausgezeichnet: Best of Best in Circular Design und Winner in Interior! 🎉

Ausgezeichnet wurde unser Projekt "Circular Office – BLB NRW" für das neue Infinity Office.

Nach dem Gestaltungsansatz “Design follows Availability” bestimmt nicht der Entwurf das Material, sondern die Verfügbarkeit den Entwurf ➡️ Mit 91% ReUse-Anteil haben wir so 83% des CO₂ eingespart. ♻️

Die Frühstückstheke in der Pausenzone stammt aus einem Berliner Sportclub, die Tische und Bänke auf der Dachterrasse sind aus alten Heizungsverkleidungen des Behrensbaus gefertigt und die Sitztribüne in der Projektzone hat früher Studierenden einer Hochschule als Sitzplatz gedient. Wiedergewonnene Möbel stehen dabei bewusst im Kontrast zu neuen Materialien und Produkten, sodass die zirkuläre Gestaltungssprache auch im hochwertigen Bürokontext sichtbar bleibt, statt sich zu verstecken. 💪

Ein großer Dank geht an das starke urselmann interior-Team von Design Johanna Rybak bis Handwerk von , sowie an Concular für die Unterstützung bei der Materialbeschaffung.

📸 Interior- & Architekturfotografie Düsseldorf | Magdalena Gruber

ICONIC German Design Council German Design Council.foundation

28/08/2026

New Interior ist kein Designstil, sondern ein Systemupdate für den Innenausbau von Unternehmen, die langfristig denken.
Der Grund dafür: Klassischer Innenausbau trennt Entwurf und Ausführung in zwei Verträge. An dieser Schnittstelle gehen Planungswissen, Materialwert und am Ende auch Geld verloren, durch Nachträge, die in der ersten Kalkulation nicht auftauchen.

New Interior setzt an drei Stellen an:

➡️ Radikal zirkulär: Jedes Material wird so geplant, dass es ohne Abfall und ohne Verlust zurück in den Kreislauf kommt, mit schriftlicher Rücknahmezusage statt offenem Ende.

➡️ Kohlenstoff binden: Durch biobasierte Materialien und konsequenten ReUse binden wir in unseren Projekten Kohlenstoff, statt ihn zu emittieren, und senken damit die materialgebundenen Emissionen im Ausbau.

➡️ Zum gleichen Preis: Weil Planung und Ausführung von Anfang an zusammen gedacht werden, lösen wir Planungssilos auf und denken Konstruktionen direkt aus der Ausführung, das senkt die Gesamtkosten, statt sie zu erhöhen.

Für Unternehmen heißt das: Planungssicherheit, belastbare Daten fürs Scope-3-Reporting, und Material, das seinen Wert behält, statt zum Abfall zu werden.


*KI Info

Design & Build heißt bei uns nicht, dass ein Büro entwirft und eine Baufirma umsetzt. 
Es heißt: eine Firma, ein Team, e...
21/08/2026

Design & Build heißt bei uns nicht, dass ein Büro entwirft und eine Baufirma umsetzt. 
Es heißt: eine Firma, ein Team, ein Vertrag, von der ersten Bedarfsanalyse bis zur Übergabe, nach dem Prinzip "design follows availability": Der Entwurf richtet sich danach, was an Material verfügbar ist, nicht umgekehrt.


In diesem Post zeigen wir euch unser Design & Build-Prinzip am Beispiel des AWM-Projekts:
➡️ Entwurf und Planung, GU-Ausführung und Ökobilanzierung liegen bei uns im selben Team. Keine Schnittstelle, an der Wissen verloren geht, und für den Ausbau selbst weist die Ökobilanz 58 kg CO2-Äquivalent pro Quadratmeter weniger aus, gegenüber konventioneller Bauweise, bezogen auf die Herstellungsphase A1–A3. 
Workplace-Consulting, Take-Back-Vereinbarungen und der Bauwendehof haben wir seitdem gezielt dazugebaut, unser Leistungsspektrum ist heute größer als bei diesem Projekt

➡️ Bevor die Ausführungsplanung beginnt, steht die Materialherkunft fest: rund 6.900 kg wiedergewonnenes Baumaterial per Urban Mining aus verschiedenen öffentlichen Gebäuden in Deutschland, darunter Massivholz aus einem ehemaligen Supermarkt in Heilbronn, Glastrennwände aus einem Rückbau im Behrensbau Düsseldorf, Stühle aus Schulen, Theatern und Kirchen. Selbst die Verbindungsteile für das Regalsystem aus alten Kabeltrassen sind eigens entworfen und aus kompostierbarem Biokunststoff 3D-gedruckt

➡️ Die ungenutzte Etage der Abfallwirtschaftsbetriebe Münster wurde umgebaut statt abgerissen, Planung und Bau direkt am Bestand, aus einer Hand. Nur weil Beschaffung von Anfang an Teil des Entwurfs war, ließ sich das einplanen, statt es der Baustelle zu überlassen

➡️ Und weil Entwurf und Ausführung nie getrennt waren, unterscheiden sich Rendering und fertiger Raum am Ende kaum, zu sehen im direkten Vergleich




*KI Info

06/08/2026

Wer neue Standards setzen will, überzeugt nicht mit einer Idee, sondern mit dem Preis.

Die ersten, die auf zirkulären Innenausbau setzen, waren schnell überzeugt. Die Mehrheit des Marktes braucht ein anderes Argument: den Nachweis, dass sich an der Kalkulation nichts ändert.

Daran arbeiten wir mit New Interior. Wir lösen Ineffizienzen auf, von der ersten Planung bis zur Montage vor Ort, damit der bessere Ausbau ab 2026 zum gleichen Preis zu haben ist wie der konventionelle.

Nicht die Haltung ist das Hindernis, sondern die Kalkulation. Sobald die stimmt, wird der Rest zur Formsache.

Ein Ausbau, der mehr CO2 bindet, als er verursacht, entscheidet sich an zwei Stellen: An dem Material, was verbaut wird ...
03/08/2026

Ein Ausbau, der mehr CO2 bindet, als er verursacht, entscheidet sich an zwei Stellen: An dem Material, was verbaut wird und was mit ihm passiert, wenn seine erste Nutzung endet.

Dafür ist New Interior unser Systemupdate.

Der erste Hebel liegt in der Materialauswahl: Biobasierte Baustoffe wie Holz speichern den Kohlenstoff, den sie beim Wachsen gebunden haben. Richtig eingesetzt, kann die Gesamtbilanz eines Ausbaus dadurch mehr CO2 binden, als seine Herstellung verursacht hat.

Der zweite Hebel liegt am Lebensende: Eine klassische Ökobilanz denkt Entsorgung zwar mit, meint damit aber meist Verbrennung oder Deponie, wodurch gebundenes CO2 wieder freigesetzt wird. Deshalb vereinbaren wir für nahezu jedes eingesetzte Produkt eine Rücknahme mit dem Hersteller. Material geht zurück in den Kreislauf statt ins Feuer.
Wenn wir über die Case Study sprechen, haben wir bereits für mehr als 90% der Materialien Herstellerücknahmen vereinbart.

New Interior: Vom ersten Entwurf über technisch zirkuläre Ausführungsplanung bis hin zur handwerklichen Umsetzung.

22/07/2026

Wer neue Standards setzen will, überzeugt nicht mit einer Idee, sondern mit dem Preis.

Die ersten, die auf zirkulären Innenausbau setzen, waren schnell überzeugt. Die Mehrheit des Marktes braucht ein anderes Argument: den Nachweis, dass sich an der Kalkulation nichts ändert.

Daran arbeiten wir mit New Interior.
Wir lösen Ineffizienzen auf, von der ersten Planung bis zur Montage vor Ort, damit der bessere Ausbau ab 2026 zum gleichen Preis zu haben ist wie der konventionelle.

Nicht die Haltung ist das Hindernis, sondern die Kalkulation. Sobald die stimmt, wird der Rest zur Formsache.

16/07/2026

Der klassische Innenausbau denkt oft nur bis zur Schlüsselübergabe. Wir brauchen einen echten Paradigmenwechsel: Wenn wir anfangen, unsere Räume anders zu planen, kann der Innenausbau selbst mehr CO₂ binden, als er verursacht.

New Interior ist unser Systemupdate dafür. Diese Case Study zeigt, wie das in der Praxis mit zwei entscheidenden Hebeln funktioniert:
➡️ Mehr CO₂ gebunden als verursacht
In diesem Projekt binden biobasierte Materialien wie Holz, Lehm oder Hanf in der Summe mehr CO₂, als die gesamte Renovierung verursacht hat. Eine konkrete, für dieses Projekt berechnete Bilanz, keine pauschale Aussage.
➡️ Radikal zirkulär durch Hersteller-Rücknahmen
Eine klassische Ökobilanz (LCA) denkt die Entsorgung am Lebensende zwar mit, aber das bedeutet aktuell fast immer Verbrennung oder Deponie. Dadurch entweicht das mühsam gebundene CO₂ wieder in die Atmosphäre. Genau das ändern wir: Für fast alle eingesetzten Produkte haben wir verbindliche Rücknahmen mit den Herstellern vereinbart. Die Materialien gehen zurück in den Kreislauf und nicht ins Feuer.
So bleibt das CO₂ langfristig gebunden, und die CO₂-Bilanz dieses Projekts bleibt nachweislich im Plus.

Der Auftakt zu New Interior. Kein Konzept für die Schublade, sondern unser neuer Standard für den Innenausbau. ☝️

13/07/2026

Im Innenausbau klingt "Zukunft" oft nach einem fernen Datum, nicht nach einem Plan mit Jahreszahl. Bei uns ist die Zukunft 2026.

Was Sven Urselmann hier ankündigt, ist kein Ausblick auf eine bessere Baubranche irgendwann, sondern der Plan, an dem wir gerade arbeiten.
Der Unterschied zwischen einem Fernziel und einer Strategie ist simpel: Ein Fernziel bleibt abstrakt. Eine Strategie hat einen Zeitpunkt, an dem sie eingelöst werden muss, und Menschen, die dafür geradestehen.

02/07/2026

Wir stehen vor der größten Herausforderung unserer Zeit.

Und manchmal fragt man sich schon:
Was ist eigentlich los mit uns?

Wir wissen, dass sich etwas ändern muss.
Wir wissen, dass Ressourcen nicht unendlich sind.
Wir wissen, dass die Klimafrage nicht irgendwo abstrakt gelöst wird, sondern in den Bereichen, in denen wir jeden Tag arbeiten, planen, kaufen, bauen und entscheiden.

Unser Bereich ist der Innenausbau.

Deshalb haben wir ein neues System entwickelt: New Interior.

Für uns heißt das:
radikal zirkulär, CO2-positiv und preisneutral.

Nicht als schöner Claim.
Sondern als großes Ziel: nicht weniger schlecht, sondern mit positivem Impact.

Wir zeigen, dass es heute schon geht.

Mit neuen Projekten.
Mit alten Projekten, die wir ehrlich neu einordnen.
Mit einer New Interior Case Study.
Und mit der Frage, wie Innenausbau aussehen muss, wenn man Klimaverantwortung, Gestaltung und Wirtschaftlichkeit wirklich zusammen denkt.

Es geht los.

Schreibt uns, wenn ihr mitdenken, mitbauen oder widersprechen wollt.

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