Büromöbel-Experte

Büromöbel-Experte Ihr Experte, wenn es um Büroeinrichtung geht. Im 300 m² Showroom in Dresden-Pieschen können Sie Möbel ausprobieren und in Ruhe vergleichen.

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BIO https://linktr.ee/bueromoebelexperte Büromöbel Experte GmbH - Dresden, ist Ihr Spezialist für Büroeinrichtung, Büroplanung und ergonomische Arbeitsplätze in Dresden, Sachsen und deutschlandweit. Seit 2009 beraten wir Unternehmen, I

ndustrie, Praxen und Kanzleien rund um höhenverstellbare Schreibtische, ergonomische Bürostühle, Konferenzräume, Akustiklösungen, Bürobeleuchtung, Videokonferenzeinrichtung und Stauraum. Wir übernehmen 3D-Planung, Lieferung und fachgerechte Montage aus einer Hand. Unser Online-Shop liefert ins gesamte Bundesgebiet. Jetzt Beratungstermin vereinbaren unter 0351 41891422.

„Die haben das Internet gelöscht."Solche Anrufe bekommt Ringo öfter. Und ehrlich: die IT lacht darüber weniger, als du d...
02/09/2026

„Die haben das Internet gelöscht."

Solche Anrufe bekommt Ringo öfter. Und ehrlich: die IT lacht darüber weniger, als du denkst.

In Teil 2 unseres Gesprächs habe ich ihn gefragt, was in der IT eigentlich den ganzen Tag passiert, wenn im Büro niemand etwas mitbekommt.

Seine Antwort war entwaffnend. Wenn sein Team eine Woche lang unangekündigt ausfällt, passiert erst mal nichts. Das System ist so gebaut, dass es das aushält. Nach spätestens drei Wochen sieht das anders aus, dann steht das Monitoring auf Rot.

Zwei Dinge sind bei mir hängen geblieben.

- Das Monitoring ist eine Ampel. Läuft eine Festplatte langsam voll, springt sie auf Gelb, lange bevor irgendwer etwas merkt. Dann ruft jemand an und fragt, ob die alten Dateien wirklich noch gebraucht werden. Genau deshalb erlebst du den Ausfall nie.

- Und das hier betrifft jeden: Bei Windows ist „Herunterfahren" kein Neustart. Der Rechner schreibt den Arbeitsspeicher weg und kommt am nächsten Morgen exakt so wieder hoch, wie er war. Wer wochenlang nur herunterfährt, sammelt Fehler ein, die ein einziger echter Neustart auflösen würde.

Seine drei Fragen, bevor du ein Ticket aufmachst: Habe ich neu gestartet?

Habe ich die Updates installiert? Und habe ich nachgedacht, bevor ich auf den Link in der Mail geklickt habe?

🎧 Spotify und📺 YouTube link im Kommentar :)

Mal ehrlich: Wie lange läuft dein Rechner schon ohne echten Neustart?

Paul Eilfeld der Büro Experte

Ein Handwerker schreibt dir um 7:30 Uhr: "Die Wellen sind zu gut, ich geh surfen. Komm morgen."Und der Kunde sagt: alles...
24/08/2026

Ein Handwerker schreibt dir um 7:30 Uhr: "Die Wellen sind zu gut, ich geh surfen. Komm morgen."

Und der Kunde sagt: alles klar, machen wir so.

In Deutschland wäre spätestens jetzt jemand ausgerastet.

Genau darüber habe ich mit Ringo Gierth gesprochen. Er hat 2007 in einem Dresdner Großraumbüro angefangen. 13 Schreibtische, 15 Leute, zwei mussten stehen. 2017 ist er nach Australien ausgewandert und arbeitet seitdem als IT-Freelancer. Für uns unter anderem.

Drei Sachen sind mir hängen geblieben.

Das Visum hat 9.000 Euro gekostet. 80 Prozent seines Puffers waren weg, bevor der erste Auftrag reinkam.

Seine Bewerbungen waren komplett fertig. Auf Englisch, Zeugnisse übersetzt, alles bereit. Abgeschickt hat er sie nie. Er ist stattdessen in die Selbstständigkeit gegangen. Aus Respekt vor der fremden Sprache, nicht aus Mut.

Und der Zeitunterschied ist plötzlich ein Werkzeug. Wenn er morgens anfängt, ist bei uns tiefe Nacht. Er kann Server remote auseinandernehmen, während Deutschland schläft. Bis wir früh hochfahren, läuft alles wieder.

Zwei Jahre hat es gedauert, bis er morgens nicht mehr als Erstes in die Banking-App geschaut hat.

Das ist der Teil, der mir am längsten nachgegangen ist. Wir reden bei Auswandern immer über den Mut. Selten über die zwei Jahre danach.

👉 Was würde dich am meisten davon abhalten, so einen Schritt zu gehen?
Schreib's gern in die Kommentare 👇

Das ganze Gespräch gibt's in der neuen Folge vom Der Büro Experte Podcast:
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Paul Eilfeld der Büro Experte

"Mein Chef hat mein Essen weggeschmissen!"Ja, das war ich. Vor ein paar Jahren habe ich im Kühlschrank eine halb gegesse...
17/08/2026

"Mein Chef hat mein Essen weggeschmissen!"

Ja, das war ich. Vor ein paar Jahren habe ich im Kühlschrank eine halb gegessene Lasagne gefunden, gedacht "die ist alt, weg damit" und sie entsorgt. Das Problem: Es war nicht meine. Meine war schon einen Tag vorher rausgeflogen. Es war die vom Kollegen, der sich schon aufs Essen gefreut hatte.

In der letzten Folge unseres Sommer-Specials reden Henry und ich über das ewige Thema Büroküche. Und ja, es klingt banal, aber die Küche ist der zentrale Treffpunkt und damit auch der Ort, an dem am schnellsten Frust entsteht.

Was bei uns funktioniert:

Beschriften. Bei uns liegt ein Edding in der Besteckschublade. Regel: Was nicht beschriftet ist und abgelaufen, fliegt raus. Was nicht beschriftet und noch gut ist, darf die Allgemeinheit nutzen.

Klare Verantwortlichkeiten. Ein Küchenplan hat bei uns jahrelang gut funktioniert. Und für Kaffee, Geschirrspüler und Nachkauf braucht es feste Zuständigkeiten, sonst fühlt sich keiner verantwortlich.

Und am Ende landen wir mal wieder beim selben Punkt wie in den Folgen davor: Wenn dich was stört, sprich es an. Auch das ist Kommunikation.

Spotify: https://lnkd.in/d6qYyd7R
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Mal ehrlich: Wie ist das bei euch geregelt? Küchenplan, klare Regeln oder das reine Chaos?

Paul Eilfeld der Büro Experte

Das offene, flexible Büro, wie wir es heute kennen, ist eine deutsche Erfindung. Und zwar aus Quickborn bei Hamburg.Ende...
12/08/2026

Das offene, flexible Büro, wie wir es heute kennen, ist eine deutsche Erfindung. Und zwar aus Quickborn bei Hamburg.

Ende der 1950er hatten zwei Brüder genug von dem, was damals als modernes Büro galt: Große Räume, in denen Schreibtische in Reihen standen wie in einer Schulklasse. Wer weiter oben in der Hierarchie stand, saß weiter vorn. Effizient auf dem Papier, freudlos in der Praxis.

Eberhard und Wolfgang Schnelle wollten das anders angehen. Ihre Idee: Nicht die Hierarchie bestimmt, wer wo sitzt, sondern die tatsächlichen Arbeitsabläufe und die Frage, wer mit wem sprechen muss. Dazu kamen Pflanzen, Teppichböden, Akustikdecken und Trennwände. Nicht als Deko, sondern damit das Arbeiten in einem großen Raum überhaupt erträglich wird.

Sie nannten es Bürolandschaft.

Eines der ersten großen Projekte war Bertelsmann in Gütersloh, wo rund 270 Mitarbeitende in einem völlig neuartigen Großraum arbeiteten. Firmengründer Reinhard Mohn setzte sich demonstrativ mit dazwischen.

Von dort ging das Konzept um die Welt. Die Planer, später als Quickborner Team bekannt, berieten in den USA, und die New York Times nannte sie "The German Radicals". Das Wort Bürolandschaft wanderte unübersetzt ins Englische, weil es dafür einfach keinen besseren Begriff gab.

Was wir daran spannend finden: Die Grundidee von 1958 klingt genau wie das, was heute unter New Work diskutiert wird. Räume, die sich an der Arbeit orientieren und nicht am Organigramm. Rückzugsmöglichkeiten. Und der Gedanke, dass ein Büro für Menschen gemacht ist und nicht nur für Quadratmeter-Effizienz.

Manche gute Idee braucht offenbar mehrere Jahrzehnte, bis sie wirklich ankommt.

👉 Wie ist es bei Ihnen: Folgt die Sitzordnung eher den Arbeitsabläufen oder eher der gewachsenen Struktur? 😄

Paul Eilfeld Geschäftsführer von Büromöbel Experte GmbH

"Der Kunde will einen STS." Und dann guckt dich das Gegenüber an, als hättest du gerade auf Klingonisch bestellt.In Teil...
10/08/2026

"Der Kunde will einen STS." Und dann guckt dich das Gegenüber an, als hättest du gerade auf Klingonisch bestellt.

In Teil 3 unseres Sommer-Specials haben Henry und ich mal gesammelt, wie kryptisch Bürosprache eigentlich ist. Da gibt es die branchenspezifischen Kürzel, die nur intern jeder versteht (bei uns zum Beispiel STS für Schiebetürenschrank oder OH für Ordnerhöhen). Dann die klassische Meeting-Sprache: ASAP, FYI, "wir müssen das eskalieren", "ich nehm das mal mit". Und schließlich der ganz eigene Team-Slang, der über Jahre entsteht.

Ein Beispiel aus unserer Startup-Zeit: Bei uns heißt es bis heute "Lars-Tag", wenn jemand es mit der Pünktlichkeit nicht so genau nimmt. Der Lars ist seit Jahren weg, keiner im Team kennt ihn noch, aber der Spruch lebt weiter.

Und da wird es dann auch mal ernst: So ein gewachsener Team-Slang kann Zusammenhalt schaffen. Aber wenn neue Leute dazukommen, lohnt es sich zu fragen, ob die Sprache noch zu allen passt. Wenn sich jemand unwohl fühlt, gehört das auf den Tisch. Am Ende landen wir mal wieder bei dem einen großen Thema: Kommunikation.

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Mal ehrlich: Was ist die schrägste Abkürzung oder der verrückteste Spruch aus deiner Branche? Hau ihn in die Kommentare, wir sind gespannt.

Paul Eilfeld der Büro Experte

🏠 "Homeoffice geht zurück." Diese Schlagzeile lesen Sie seit Monaten. Nur: Die Zahlen sagen etwas anderes.Wir waren selb...
05/08/2026

🏠 "Homeoffice geht zurück." Diese Schlagzeile lesen Sie seit Monaten. Nur: Die Zahlen sagen etwas anderes.

Wir waren selbst überrascht, als wir die aktuellen Daten gesehen haben.

Laut ifo Institut arbeiteten im Februar 2026 rund 24,3 Prozent der Beschäftigten in Deutschland zumindest teilweise von zu Hause. Zum Vergleich: 2021 auf dem Höhepunkt waren es 32,3 Prozent, der Tiefstwert lag 2024 bei 23,4 Prozent. Seit 2022 pendelt der Wert also stabil um das eine Viertel.

Von einer großen Rückkehrwelle ins Büro ist in den Daten nichts zu sehen. Die ifo-Forscher sagen es ziemlich deutlich: Einzelne Firmen, die das Homeoffice einschränken, begründen noch keinen Trend.

Warum entsteht dann dieser Eindruck? Weil ein paar große Namen viel Aufmerksamkeit bekommen. Wenn ein Konzern seine Leute zurückbeordert, ist das eine Nachricht. Die vielen Mittelständler, die einfach beim bewährten Modell bleiben, tauchen in keiner Schlagzeile auf.

Interessant sind eher die Unterschiede zwischen den Branchen:
IT-Dienstleister liegen bei 76 Prozent, Unternehmensberatung bei knapp 68 Prozent. Im Handel sind es rund 13 Prozent, am Bau nur gut 4 Prozent. Wo die Arbeit digital passiert, bleibt Homeoffice selbstverständlich. Wo angepackt werden muss, war es nie ein großes Thema.

Was das für die Praxis heißt: Hybrides Arbeiten hat sich als Standard etabliert. Und das verändert auch, wie Büros aussehen müssen. Weniger fest zugeteilte Einzelplätze, dafür mehr Räume für Austausch, Konzentration und die Tage, an denen das Team zusammenkommt.

👉 Wie handhaben Sie das in Ihrem Unternehmen: eher zurück zur Präsenz, oder hat sich das Hybride bei Ihnen fest eingespielt?

Paul Eilfeld Geschäftsführer Büromöbel Experte GmbH

Darfst du in deiner Firma einfach die Post aufmachen? Die Antwort ist überraschend heikel.In Teil 2 unseres Sommer-Speci...
03/08/2026

Darfst du in deiner Firma einfach die Post aufmachen? Die Antwort ist überraschend heikel.

In Teil 2 unseres Sommer-Specials haben Henry und ich genau das durchgesprochen. Kurz gesagt: Normale Firmenpost darf grundsätzlich geöffnet werden. Sobald aber "vertraulich" oder "zu Händen" draufsteht oder der Brief an eine bestimmte Person adressiert ist, wird es kritisch. Das Briefgeheimnis ist kein Spaß, im Extremfall drohen ernste Konsequenzen.

Das Fiese: Genau dieses "vertraulich" wird von Werbefirmen gern missbraucht, damit ihr Müll direkt beim Chef landet.

Unser Tipp: Benennt einen klaren Verantwortlichen für die Post. Einer macht es, alle wissen es.

Und dann sind wir noch bei einem Thema gelandet, das mir fast wichtiger ist: E-Mail. Das personalisierte Postfach eines Mitarbeiters darfst du als Chef nicht einfach durchsuchen, auch nicht im Urlaub oder nach einer Kündigung. Erlaubt ist eine Abwesenheitsnotiz, keine heimliche Weiterleitung. Und mein dringender Rat aus der Praxis: Legt Logins für Portale, Tools und Lizenzen niemals auf persönliche Mailadressen, sondern zentralisiert. Sonst kommt ihr an eure eigenen Accounts nicht mehr ran, sobald jemand geht.

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Mal ehrlich: Habt ihr in eurer Firma klar geregelt, wer die Post öffnen darf, oder macht das einfach irgendwer?

Paul Eilfeld der Büro Experte

Wer hat eigentlich den ersten Bürostuhl auf Rollen erfunden? Die Antwort ist überraschend: Charles Darwin.Ja, der Darwin...
29/07/2026

Wer hat eigentlich den ersten Bürostuhl auf Rollen erfunden? Die Antwort ist überraschend: Charles Darwin.

Ja, der Darwin. Der Mann, der die Evolutionstheorie geprägt hat, war offenbar auch ziemlich genervt vom Aufstehen.

Um 1840 herum baute er die Räder kurzerhand von seinem Bett ab und schraubte sie an seinen Sessel. Der Grund war praktisch: Er wollte in seinem Arbeitszimmer schneller zwischen seinen Präparaten hin und her rollen, ohne jedes Mal aufzustehen. Damit gilt er als einer der ersten, die einen Stuhl bewegungsfähig gemacht haben.

Von da an ging es Schlag auf Schlag:

1849 kam der erste in Serie gebaute Bürostuhl, mit Drehsitz und kleinen Rollen. So bequem, dass er in der viktorianischen Zeit als unsittlich galt. Auf unbequemen Stühlen zu sitzen war damals ein Zeichen von Disziplin.

1904 entwarf der Architekt Frank Lloyd Wright einen dreibeinigen Bürostuhl, der so leicht kippte, dass die Sekretärinnen ihn den "Selbstmordstuhl" nannten.

Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es ernst mit der Ergonomie. Vieles davon kam aus der Cockpit-Forschung. Und ab den 1970ern entstanden die ersten Stühle, die wirklich für einen gesunden Rücken gemacht waren, statt nur gut auszusehen.

Was wir daran spannend finden: Der Bürostuhl hat fast 200 Jahre gebraucht, um von "Hauptsache man sitzt" bei "der Stuhl passt sich dem Menschen an" anzukommen. Und diese Entwicklung läuft bis heute weiter.

👉 Wissen Sie noch, auf was für einem Stuhl Sie in Ihrem allerersten Job gesessen haben? 😄

Paul Eilfeld Geschäftsführer von Büromöbel Experte GmbH

"Du hast mir gar nichts zu sagen, wir sind gleich angestellt."Kennst du den Kollegen, der sich als Chef aufspielt, obwoh...
27/07/2026

"Du hast mir gar nichts zu sagen, wir sind gleich angestellt."

Kennst du den Kollegen, der sich als Chef aufspielt, obwohl er die Position gar nicht hat? Der Aufgaben verteilt, dir sagt, wie und wann du was zu erledigen hast, und sich am Ende sogar beim echten Chef über dich beschwert?

In der neuen Sommer-Folge reden Henry und ich über genau diesen Typ. Und über die Frage, woher das eigentlich kommt. Oft steckt gar keine böse Absicht dahinter. Manchmal ist es das Alpha-Gen, manchmal will jemand nur im Mittelpunkt stehen, und manchmal packt einer einfach gern an und überschätzt dabei seine Rolle. Das Blöde: Selbst die gut gemeinte Variante erzeugt Trotz.

Unser Fazit: Erst das direkte Gespräch mit einer Ich-Botschaft suchen. Nicht "du spielst dich auf", sondern "mir ist aufgefallen". Am Ende ist es fast immer ein Führungsthema.

🎧 Spotify: https://open.spotify.com/show/2uasWlWUW9eOsMzkYyE5tL
📺 YouTube: https://youtu.be/YfXuq73qi5U

Mal ehrlich: Hattest du schon mal so einen Kollegen? Und wie bist du damit umgegangen?

Paul Eilfeld der Büro Experte

Kannten Sie das? Weiche Rollen gehören auf harte Böden. Und harte Rollen auf weiche.Klingt paradox, ist aber genau richt...
22/07/2026

Kannten Sie das? Weiche Rollen gehören auf harte Böden. Und harte Rollen auf weiche.

Klingt paradox, ist aber genau richtig. Und wer es verwechselt, zahlt am Ende mit Kratzern im Parkett oder einem Stuhl, der sich im Teppich festfährt.

Warum es überhaupt verschiedene Rollen gibt, kurz erklärt:

1️⃣ Weiche Rollen (Typ W) für harte Böden. Parkett, Laminat, Vinyl, Fliesen, Linoleum. Die weiche Lauffläche gibt bei einem Sandkorn nach, statt es wie Schmirgelpapier in den Boden zu drücken. Ergebnis: keine Kratzer, keine Druckstellen, und der Stuhl läuft leiser.

2️⃣ Harte Rollen (Typ H) für weiche Böden. Teppich und Nadelvlies. Hier rollt harter Kunststoff deutlich leichter und verheddert sich nicht im Flor. Die meisten Stühle werden ab Werk mit genau diesen Rollen ausgeliefert. Das ist der Grund, warum so viele Bürostühle auf Parkett Spuren hinterlassen.

3️⃣ Der schnelle Selbsttest. Mit dem Daumennagel auf die Lauffläche drücken. Gibt sie leicht nach, ist es eine weiche Rolle für Hartboden. Bleibt sie starr, gehört sie auf Teppich. Manche Rollen tragen an der Achse auch ein kleines „w" oder „h".

4️⃣ Achten Sie auf den Stift. Beim Nachrüsten zählt der Stiftdurchmesser. 11 mm ist Standard bei über 90 Prozent der Stühle, IKEA-Modelle nutzen oft 10 mm. 😉 Der Wechsel geht werkzeuglos: alte Rolle rausziehen, neue reinstecken.

5️⃣ Ein bis zweimal im Jahr säubern. Haare und Fussel wickeln sich mit der Zeit um die Achse. Blockierte Rollen schleifen dann über den Boden, statt zu rollen. Genau da entstehen die Schäden.

Kurz gesagt: Die richtige Rolle kostet ein paar Euro und spart Ihnen teure Bodenreparaturen.

👉 Wissen Sie aus dem Kopf, welche Rollen gerade unter Ihrem Bürostuhl stecken?

Paul Eilfeld Geschäftsführer von Büromöbel Experte GmbH

Adresse

Washingtonstraße 16-16A
Dresden
01139

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 15:00

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