Eselsburger Atelier

Eselsburger Atelier Besuchen Sie unser Ladenlokal und tauchen Sie ein in den Zauber vergangener Zeiten Verkauf und Restaurierung von Antiquitäten
z.B.

Kommoden, Schränke, Stühle, Silber, Porzellan, Gemälde, Spiegel aus den verschiedenen Epochen
Barock, Biedermeier, Gründerzeit und Jugendstil

Projektdokumentation: Restaurierung eines Rokoko-Stuhls (Chaise à la Reine, um 1740–1760)Diese Dokumentation zeigt ansch...
03/06/2026

Projektdokumentation: Restaurierung eines Rokoko-Stuhls (Chaise à la Reine, um 1740–1760)

Diese Dokumentation zeigt anschaulich, wie aus einem unscheinbaren Fundstück durch traditionelles Handwerk wieder ein historisches Prachtstück entsteht.

1. Fundzustand und Freilegung (Rechts oben & Rechts unten)Ausgangslage (Rechts oben):
Der Stuhl befand sich im Fundzustand mit einem alten Bezug aus den 1930er Jahren. Das Holzgestell war unter mehreren späteren Farbschichten verborgen.
Freilegung (Rechts unten): Nach der Abnahme des 30er-Jahre-Bezugs und dem vorsichtigen Abtragen der späteren Farbschichten wurde die Konstruktion freigelegt. Dabei kam eine zuvor unsichtbare Mittelsprosse in der Rückenlehne zum Vorschein.

Befund:
Die originale, pastell-salbeigrüne Farbfassung wurde zwar entdeckt, sie war jedoch zu stark zerstört, um sie zu restaurieren. Unter mehreren alten Stofflagen kamen zudem winzige Reste des originalen Ur-Bezugs zum Vorschein: ein Seidendamast in einem gelblichen Creme-Ton.

2. Konservierung und Neufassung(Links)

Holzfestigung:
Die stark geschwächten und vom Holzwurm angegriffenen Holzteile wurden mit Knochenleim getränkt und dadurch wieder stabilisiert.

Neuaufbau:
Auf das gefestigte Gestell wurde ganz traditionell ein neuer Kreidegrund aufgetragen.

Farbe & Gold:
Die Neufassung erfolgte mit Leimfarbe im zarten Pastell-Salbeigrün. Die geschnitzten Rocailien wurden in traditioneller art mit echtem Blattgold vergoldet.

3. Noch zu erledigende Arbeiten

Oberflächenschutz: Das Gestell wird abschließend mit hochwertigem Carnaubawachs gewachst und aufpoliert, um die Leimfarbe zu schützen und ihr eine schöne Haptik zu verleihen.

Polsterung & Bezug:
Der Stuhl wird unter Verwendung der noch vorhandenen, alten Polsterung traditionell neu aufgebaut und mit einem dem Original entsprechenden Seidendamast in Gelb-Creme bezogen.

Biedermeier-Halbschrank (um 1835/1840)Klassischer Halbschrank aus Eschenholz in sehr gutem, wohnfertigem Zustand. Geradl...
01/06/2026

Biedermeier-Halbschrank (um 1835/1840)

Klassischer Halbschrank aus Eschenholz in sehr gutem, wohnfertigem Zustand.
Geradlinige Architektur und ausdrucksstarke Holzmaserung.

Fachliche Details:
Front: Zwei Türen mit typischen „gebrezelten“ Füllungen der späten Biedermeier Zeit
Lisenen: Dekorative, feine Einlegearbeiten
Korpus: Authentisch geschruppte Rückwand

Maße:H x B x T: 89 cm x 106 cm x 47 cm

Preis 459,00 Euro

Am Freitag den 29.05 und Samstag den 30.05 bleibt unser Geschäft geschlossen
29/05/2026

Am Freitag den 29.05 und Samstag den 30.05 bleibt unser Geschäft geschlossen

Neuzugang im Eselsburger AtelierEine kompakte, süddeutsche Kommode des Klassizismus aus Rüster. Das Möbel zeigt eine sel...
26/05/2026

Neuzugang im Eselsburger Atelier

Eine kompakte, süddeutsche Kommode des Klassizismus aus Rüster. Das Möbel zeigt eine seltene Ausführung mit geschnitzten, aufgelegten Festons sowohl an den Lisenen als auch auf der Front, kombiniert mit schlichten Bandintarsien.
Das Objekt besitzt ein unberührtes, 4 mm starkes Furnier sowie eine absolut erhaltenswerte Original-Patina.
In unserer Werkstatt erfolgen nun eine behutsame Konservierung und fachgerechte Restaurierung der historischen Substanz sowie der Austausch später ergänzter Teile durch authentische Elemente.

Zierliches Jugendstil-Wandschränkchen mit Intarsie, um 1910Kompaktes, eintüriges Hängemöbel aus der Übergangszeit vom Ju...
24/05/2026

Zierliches Jugendstil-Wandschränkchen mit Intarsie, um 1910

Kompaktes, eintüriges Hängemöbel aus der Übergangszeit vom Jugendstil zum frühen Art déco. Die Türfront zeigt mittig eine geometrisch-florale Intarsienarbeit aus kontrastierenden Edelhölzern, flankiert von dezent kannelierten Lisenen. Das Holz weist eine altersgemäße, warme Patina auf und befindet sich in einem gepflegten Originalzustand.Die Ausstattung umfasst ein funktionsfähiges Einlassschloss mit Schlüssel sowie einen Innenraum mit Schublade und zwei über Zahnleisten verstellbaren Regalböden. Das Möbelstück ist wohnfertig erhalten.

Maße: Breite: 38 cm | Tiefe: 20 cm

Preis 149,00 Euro

DENKSCHRIFTWider die Diktatur des Beigen: Ein Plädoyer für den Mut zum eigenen RaumWir leben im Zeitalter der perfekten ...
21/05/2026

DENKSCHRIFT

Wider die Diktatur des Beigen: Ein Plädoyer für den Mut zum eigenen Raum

Wir leben im Zeitalter der perfekten Austauschbarkeit. Wer heute Wohnungen betritt, erlebt oft ein Déjà-vu:
Cleane Oberflächen, makellose Modul-Sofas, aufeinander abgestimmte Farbpaletten in Greige, Weiß und Anthrazit. Es sind Räume, die nicht mehr bewohnt, sondern inszeniert wirken – wie Ausstellungsflächen eines globalen Möbelkonzerns.
Je gesicherter der finanzielle Hintergrund, desto steriler wird oft das Ergebnis. Wir kaufen keine Möbel mehr; wir kaufen schlüsselfertige Lebensentwürfe aus dem Katalog.

Das wirft eine unbequeme Frage auf:
Haben wir verlernt, individuell zu wohnen? Ist uns die Fantasie abhandengekommen?

Die algorithmisierte Ästhetik
Der Einheitslook unserer Gegenwart ist kein Zufall. Er ist das Ergebnis einer visuellen Reizüberflutung. Gefangen im ewigen Feed von Social-Media-Plattformen adaptieren wir unbewusst die immer gleichen, glattgebügelten Interieurs. Das „Clean Living“ wird als Oase der Ruhe verkauft, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen aber oft als Angst vor dem ästhetischen Fehler.
Wer komplette Zimmergarnituren aus dem Möbelhaus bezieht, geht kein Risiko ein. Aber er erzählt auch keine Geschichte. Wo keine Ecken und Kanten erlaubt sind, schwindet die Persönlichkeit. Das Zuhause verkommt vom Spiegel der Seele zum sterilen Hotelzimmer.

Das Paradoxon der Nachhaltigkeit

Hier stoßen wir auf ein bemerkenswertes Paradoxon unserer Zeit:
In fast allen Lebensbereichen schreiben wir Nachhaltigkeit groß. Wir kaufen regional, achten auf CO₂-Bilanzen und meiden Einwegprodukte. Doch sobald es um unsere Wohnräume geht, vergessen wir diese Prinzipien völlig.
Wir tauschen Charakter gegen Masse, Patina gegen Plastik. Handwerklich meisterhafte Antiquitäten und jahrzehntealte Unikate werden verschmäht und landen auf dem Müll, weil sie angeblich „nichts mehr wert“ sind. Stattdessen investieren wir Vermögen in seelenlose, kurzlebige Design-Neuware, die nach wenigen Jahren ausgetauscht wird. Wahrer Umweltschutz und echte Wertschätzung beginnen jedoch bei den Dingen, mit denen wir uns umgeben.

Plädoyer für den Bruch und den „Hingucker“Echte Individualität entsteht nicht durch Perfektion. Sie entsteht durch den bewussten Bruch. Ein Zuhause muss nicht wie aus einem Guss wirken. Es lebt von optischen Ankern und persönlichen Statements:
Das gelebte Objekt: Es muss nicht immer die barocke Antiquität sein. Es kann ein aufgearbeitetes Fundstück, ein skurriles Vintage-Objekt oder ein mutiges Designelement sein.

Der bewusste Hingucker:
Ein einzelnes, unkonventionelles Möbelstück oder ein markantes Kunstwerk, das Fragen aufwirft, statt farblich perfekt zum Teppich zu passen.

Die persönliche Geschichte: Dinge, die Reibung erzeugen, Wärme ausstrahlen und eine eigene Biografie mitbringen.
Ein Zuhause sollte kein starres Konzept sein, das an einem Samstagnachmittag im Möbelhaus beschlossen wurde. Es sollte wachsen dürfen. Wir müssen uns wieder trauen, unperfekt zu sein, und den Mut aufbringen, Räume zu schaffen, die unkopierbar sind.

Einladung zum Dialog

Wohnen ist ein kreativer Akt, kein reines Konsumgut. Schauen Sie an den Hochglanz-Katalogen vorbei. Suchen Sie das Unangepasste, das Alte, das Kunstvolle und das Individuelle.
Geben wir unseren Wohnungen ihre Seele zurück. Denn am Ende sind es die Brüche und die eigenen Geschichten, die ein Haus zu einem echten Zuhause machen.

-Fans Ihr Eselsburger-Atelier

Antiker Biedermeier-Figurenleuchter um 1835 Manufaktur Sontag & Söhne Geiersthal Thüringen Maße:H: 30 cmPreis 199,00 Eur...
20/05/2026

Antiker Biedermeier-Figurenleuchter um 1835
Manufaktur Sontag & Söhne Geiersthal Thüringen

Maße:
H: 30 cm

Preis 199,00 Euro

Original Aquarell 1920 Biedermeiet Hochzeitslader Tracht Nestroy Kostüm-ZeichnungArtikelbeschreibung:Charmante, original...
20/05/2026

Original Aquarell 1920 Biedermeiet Hochzeitslader Tracht Nestroy Kostüm-Zeichnung

Artikelbeschreibung:
Charmante, originale Kunst- und Charakterstudie aus dem Jahr 1920. Die fein ausgeführte, aquarellierte Tuschezeichnung zeigt einen Biedermeierlichen Hochzeitslader in traditioneller, historischer Festtracht mit geschmücktem Zylinder. Stil und Dynamik sprechen stark für einen historischen Kostümentwurf für ein Theaterstück (z. B. eine Posse von Johann Nestroy).

Details auf einen Blick:
Technik: Aquarellierte Zeichnung (Tusche/Wasserfarbe auf Papier)
Motiv: Hochzeitslader / Theater-Kostümstudie
Datiert 1920Signatur:
Unten rechts handschriftlich signiert (lesbar als „tomaufraut 20“)
Maße: 46 x 56,5 cm (inklusive Rahmen)
Rahmung: Inklusive des originalen, zeitgenössischen Holzrahmens
Zustand:Dem Alter entsprechend guter und absolut authentischer Zustand. Das Papier weist leichte, altersübliche Lichtränder und minimale Flecken auf, die den antiken Charakter des Originals unterstreichen (Details siehe Fotos). Der Rahmen ist in einem guten authentischen Zustand.

Maße
56,5cm x 46cm

Preis 139,00 Euro
Hochzeitslader

16/05/2026

In liebevollem Gedenken an Stefan Seider

Mit dem Tod von Stefan Seider verlieren wir einen wunderbaren Menschen und geschätzten Kollegen, der uns sehr fehlen wird. Was ihn auszeichnete, war sein unvergleichlich tiefes Wissen und seine echte, unbändige Leidenschaft für Antiquitäten. Stefan lebte und atmete die Kunst – er war Händler und Sammler aus tiefstem Herzen. Seine Begeisterung und seine feine, kollegiale Art hinterlassen eine große Lücke in unserer Branche.Wir behalten ihn voller Respekt und Dankbarkeit in Erinnerung. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und allen Angehörigen.

Helmut Schmidt & das Team vom Eselsburger-Atelier

Antiker Flanierstock (ca. 1860–1880)Eleganter Flanier / Geckenstock aus der späten Biedermeier- bzw. frühen Gründerzeit....
09/05/2026

Antiker Flanierstock (ca. 1860–1880)

Eleganter Flanier / Geckenstock aus der späten Biedermeier- bzw. frühen Gründerzeit.
Griff: Hochwertig geschnitztes Bein mit ergonomischer Rückwärtsbiegung.
Besonderheit: Unbeschriftetes, freies Monogramm-Schild (Wappenkartusche).
Schaft: Naturwüchsiges Hartholz (wahrscheinlich Peddigrohr/Malakka), ohne Manschette direkt montiert.
Zustand: Sehr guter Erhaltungsgrad, stabil und sammelwürdig.
Länge: 96 cm.

Preis 229,00 Euro

Adresse

Schulstraße 68
Giengen
89537

Öffnungszeiten

Freitag 14:30 - 18:00
Samstag 10:00 - 12:00

Telefon

+491623563811

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