Kunsthandlung Jaeger

Kunsthandlung Jaeger Seit 1903 steht der Name Jaeger in Mainz für religiöse Kunst und Geschenke. Direkt am Dom zu Mainz. Jahrhundert“. Nur drei Jahre als Bischof waren ihm vergönnt.

Im Herzen der Mainzer Altstadt

Als das Geschäft Winand Jaeger im Herzen der Mainzer Altstadt 1903 begründet wurde, war es eine Schreibwarenhandlung. Damals hatten solche Geschäfte meist eine „religiöse Ecke“, verkauften also auch Rosenkränze und Gebetbücher. Der Gründer des Ladens hieß Winand Jaeger, und so wurde das Geschäft von mehreren Generationen der Familie Jaeger weitergeführt.

1990 übern

ahm der heutige Geschäftsführer, Diplomtheologe und Kaufmann Heinz Lehnen, das traditionsreiche Geschäft. Die Winand Jaeger Kunsthandlung GmbH bietet seitdem eine große Auswahl von religiöser Kunst, Weihnachtskrippen und Kunsthandwerk aus dem Erzgebirge. Von den Schreibwaren ist die große Auswahl von Kunst- und Glückwunschkarten geblieben. Auch Kalender sowie ein ausgewähltes Sortiment an Büchern und Gesangbüchern führt die Kunsthandlung Jaeger. Sie ist die Anlaufstelle für Menschen, die Kerzen oder Geschenke zu religiösen Anlässen wie Taufe, Erstkommunion und Hochzeit suchen. Heute sind bei der Kunsthandlung Jaeger außer dem Geschäftsführer sieben Mitarbeiterinnen beschäftigt: das tolle Jaeger-Team! Die Kunsthandlung Jaeger ist heute ein vielfältig aufgestelltes modernes Einzelhandelsgeschäft, das auch im Internet seine Kundinnen und Kunden bedient. Die Shops sind zu erreichen über www.kunsthandlung-jaeger.com und www.christliche-geschenke.de

Ein Blick zurück ins Jahr 1990:
Damals gab es in der Schöfferstraße direkt am Dom noch die Musikalienhandlung Ebling, den Fotografen Nolde sowie den Fotoladen Reinhardt. Auch gegenüber das Schuhhaus Schlüter war eine beliebte Adresse. Obwohl vieles sich verändert hat im Lauf der Zeit, ist die kleine Einkaufsstraße immer noch von inhabergeführten Geschäften bestimmt: Schirm Lieb existiert seit 1866 (www.schirm-lieb.de) und das Schokoladenhaus am Dom (www.schokoladenhaus-am-dom.de) als direkter Nachbar hat Tradition seit den 1950er Jahren. In der Schöfferstraße kaufen heute auch Modebewusste und Liebhaber/innen (italienischer) Schuhmode ein und Freunde des Mainzelmännchen besuchen den ZDF-Shop. Gebäude des berühmten Baumeisters Georg Moller:
Interessant ist auch ein Blick noch weiter zurück. Wer die Kunsthandlung Jaeger betritt, betritt ein denkmalgeschütztes Gebäude. Es war der berühmte Baumeister Georg Moller (1784 bis 1852), der auch das Mainzer Theater und die Darmstädter Ludwigskirche gebaut hat, der diese Ladenzeile 1832 entwarf. Damals entstand die Innenstadt von Mainz gerade neu: Die Idee war, direkt am Dom ein „neuromanisches Arkadenhaus“ zu errichten. „Frühester Handelsbau im neoromanischen Stil“, dieses Prädikat hat die Ladenzeile erhalten und gilt als „Meilenstein in der Entwicklung historistischer Architektur im 19. Moller, der hessisch-darmstädtischer Oberbaurat war, hatte 1828 mit der berühmt gewordenen Moller-Kuppel dem Dom eine schmiedeeiserne Haube aufgesetzt – sie wurde später wieder abgebaut – und sein 1829 bis 1833 gebautes Mainzer Theater hält seinen Namen in der Domstadt lebendig. Der fast vergessene Bischof:
Fast vergessen hingegen ist der Auftraggeber der Ladenzeile, der Mainzer Bischof Vitus Burg, der von 1830 bis 1833 im Amt war. Burg wurde Bischof zu einer Zeit, als die Bischöfe von Mainz von „Kirchenfürsten zu Bettelbuben“ (Barbara Nichtweiß) geworden waren. In der Säkularisation entmachtet, hatte das Bistum völlig neue Grenzen bekommen. Burg galt als rationaler, aufgeklärter, fortschrittlicher Theologe, der sich mit der neuen Situation zu arrangieren wusste. Er war der erste, der nach dem geschichtlichen Umbruch vom protestantischen Großherzog von Hessen-Darmstadt, der nun das politische Sagen in Mainz hatte, in sein neues Amt als Landesbischof berufen wurde. Wer genau schaut, findet über dem Toreingang an der Schöfferstraße sein Wappen: Zu sehen ist das silberne sechsspeichige Rad (für Mainz) und der Zinnenturm. Der Namensgeber der Straße, Peter Schöffer:
Und wer ist Peter Schöffer, nach dem die Schöfferstraße benannt ist? Der Typograph, Drucker, Buchhändler und Verleger, um 1425 in Gernsheim geboren, war ein Mitarbeiter von Johannes Gutenberg, der den Buchdruck mit beweglichen Lettern erfunden hat. Ruth Lehnen

Adresse

Schöfferstraße 6
Mainz
55116

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 18:00
Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 16:00

Telefon

+496131226180

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