18/10/2022
Wir mögen keine "Kenia"- Rosen und verwenden diese auch nicht.
Es gibt viele Gründe dafür:
1) diese Rosen sind praktisch "tot". Sie gehen kaum auf, bleiben knospig und welken bevor sie zur typischen Rosenform aufgegangen sind;
2) diese Rosen sind dafür verantwortlich, dass die ohnehin knappen Wasservorräte in Afrika abgeschöpft werden;
3) wenn man mit solchen Blumen arbeitet, muss man Kunststoff-Handshuhe tragen was zusätzlichen Plastikmüll produzieren würde;
4) diese Rosen geben die Giftstoffe in die Umgebungsluft ab;
5) diese Rosen sind die "Billigst"-Rosen in den Supermärkten zu finden und sind wegen ihrer Qualität Ursache dafür, dass Konsumenten glauben, dass Blumen es nicht wert sind, dafür Geld auszugeben. Solche Rosen bereiten einfach keine Freude.
Es gibt auch in Deutschland hervorragende Rosen-Anbauer, die sehr ökologisch anbauen. Allerdings sind diese Rosen verständlicherweise nur zwischen März und November zu bekommen. Die 4 Monate ohne Rosen sollten verkraftbar sein.
P.S. "Kenia" schreiben wird deshalb in Anführungsstrichen, weil manche Niederländische Rosen-Produzenten auch in Kenia anbauen und diese Rosen unter ihrem Namen verkaufen, so dass der Eindruck entsteht, die Rosen sind in NL angebaut worden.
Ein Blumenstrauß ist ein beliebtes Geschenk. Aber wo kommen die Schnittblumen eigentlich her? Und sind die Sträuße vollkommen unbedenklich? Kaum einer ahnt, dass vor allem in Rosen ein ganzer Giftcocktail lauert.
"Xenius" hat die Pestizidbelastung verschiedener Sträuße im Labor getestet. Mit erschreckendem Ergebnis. https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen,sendung1286342.html