Martin Blaßl

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Martin Blaßl Ich beginne dort, wo alles entsteht: im Boden. Mit der Natur, nicht gegen sie. Was im Garten wächst, verarbeite ich mit handwerklicher Sorgfalt.

Nachhaltigkeit ist Verantwortung, kein Versprechen. Geschmack entsteht aus Herkunft, Zeit und Ehrlichkeit.

08/10/2026
07/10/2026

Der Knoblauch ist wieder im Boden!

Seit mittlerweile zehn Jahren stecke ich meinen Knoblauch selbst – immer im Spätherbst, normalerweise um den 15. Oktober. Dieses Jahr war ich ein kleines bisschen früher dran.

Meine besondere Sorte habe ich vor vielen Jahren am Kaiserstuhl entdeckt, der „Toskana Deutschlands“. Seitdem kultiviere ich sie jedes Jahr in meinem eigenen Garten: meinen Sprockhöveler Knoblauch. Und was soll ich sagen? Ich bin nach wie vor begeistert – und bekomme das auch immer wieder von anderen bestätigt.

Aber dieses Jahr gibt es einen kleinen Wettbewerb. Neben meinem bewährten Sprockhöveler habe ich eine ukrainische Sorte gesteckt. Ich kenne sie noch nicht, sie sieht vielversprechend aus – und günstig war sie auch nicht gerade.
Jetzt bekommt sie ihre Chance.

Mal sehen, ob sie meinem Sprockhöveler Knoblauch das Wasser reichen kann. Der Garten wird es uns im nächsten Jahr verraten.
Ich bin jedenfalls gespannt auf das Ergebnis!

Chilisauce süßsauer700 g Chilimix300 g Paprika20 g Salz200 ml Reisessig1,4 l. Ananassaft5 St. Knoblauchzehen150 g Zwiebe...
02/10/2026

Chilisauce süßsauer

700 g Chilimix
300 g Paprika
20 g Salz
200 ml Reisessig
1,4 l. Ananassaft
5 St. Knoblauchzehen
150 g Zwiebeln
60 ml Senföl
20 g Ingwer frisch
170 g Rohrzucker
10 g Guarkernmehl

Zubereitung

Chili gewaschen und entkernen und in grobe Stücke schneiden.
Wer es noch schärfer mag, lässt bei den Chilis die Kerne drin.
Die Zwiebeln und den Knoblauch in grobe Stücke schneiden.
Ein Topf erhitzen, Öl zufügen, die Zwiebeln und den Knoblauch darin glasig schwitzen.
Den Zucker hinzufügen, und leicht karamellisieren lassen. Die Chilischoten, sowie Paprika hinzufügen und ca. 10 Minuten dünsten.
Mit dem Saft ablöschen und bei geschlossenem Deckel mit wenig Hitze garen, bis das Gemüse grade eben weich ist.
Jetzt die Gewürze und Essig zufügen und mit dem Pürierstab fein pürieren, mit Salz abschmecken. Guarkernmehl mit anrühren und die Sauce damit binden.
Die Sauce in sterile Gläser füllen und für 30 Minuten bei 100 °C in einem Wasserbad im Ofen sterilisieren.

29/09/2026

Pylajushchie Gori (Flammende Berge)

Eine sehr seltene Sorte aus Russland.
Perfekte herzförmige Früchte von 200 bis 250 Gramm und weit darüber hinaus mit der Grundfarbe Orange und rosa Farbtönen.
Zartes sehr aromatisches Fruchtfleisch mit einem Geschmack exotischer Früchte.

25/09/2026

Chili und Paprikaschoten gewaschen und entkernen und in grobe Stücke schneiden.
Wer es noch schärfer mag, lässt bei den Chilis die Kerne drin.
Die Zwiebeln und den Knoblauch in grobe Stücke schneiden.
Ein Topf erhitzen, das Kokosfett schmelzen lassen, die Zwiebeln und den Knoblauch zufügen und glasig schwitzen..
Den Zucker hinzufügen, und leicht karamellisieren lassen, jetzt das Tomatenmark zufügen und kurz anschwitzen.
Die Chilischoten, sowie Paprika hinzufügen und ca. 10 Minuten dünsten.
Mit dem Wasser ablöschen und bei geschlossenem Deckel mit wenig Hitze garen, bis das Gemüse grade eben weich ist.
Jetzt die Gewürze, Olivenöl, Essig zufügen und mit dem Pürierstab fein pürieren, mit Salz abschmecken.
Die Chilipaste in sterile Gläser füllen und für 30 Minuten bei 100 °C in einem Wasserbad im Ofen sterilisieren.

22/09/2026

Mein Tomatenfond

5–6 Liter Topf, randvoll mit Tomaten in unterschiedlichen Sorten, Farben und Reifestadien
Tomaten langsam über mehrere Stunden einkochen
auf etwa ⅔ des Volumens reduzieren
anschließend wieder mit frischen Tomaten auffüllen
erneut auf etwa ⅔ reduzieren
vor dem Passieren:
Thymian
Rosmarin
grünes und rotes Basilikum
Salz
ganze Pfefferkörner: schwarz, grün und rot
anschließend durch die Flotte Lotte passieren.
Das Entscheidende ist dabei nicht einfach die Reduktion, sondern das zweimalige Arbeiten mit frischen Tomaten. Die erste Charge wird durch langes Einkochen sehr intensiv; die zweite Charge bringt wieder frische Tomatenaromen hinein, bevor alles gemeinsam final passiert wird. So zubereitet, lässt die Sauce deutlich komplexer schmecken als eine lediglich lange eingekochte Tomatensoße.
Und daraus entsteht heute meine Grillsoße:
Tomatenfond als Basis
Tomaten-Concassée
fein gewürfelte Paprika in verschiedenen Farben
Rauchsalz
geräuchertes Paprikapulver
Zuckerrohrmelasse für eine dezente, elegante Süße
weitere Gewürze nach gewünschtem Profil
Das Interessante an meinem Konzept ist, dass der Tomatenfond selbst noch keine fertige Soße ist. Er ist vielmehr ein konzentriertes Grundprodukt, aus dem du je nach Verwendung unterschiedliche Sachen entwickelst: Grillsoße, Tomatensoße, vielleicht auch Suppe, Jus-artige Saucen oder andere Zubereitungen.

15/09/2026

Klein, süß und sehr produktiv .

12/09/2026

Die Reichen, die Schweren und die Schönen.

Man kennt ihn ja zur Genüge, diesen Satz: „Die Reichen und Schönen.“
Heute muss ich allerdings ein kleines bisschen korrigieren.
Denn wenn ich wieder mal so wie heute mit meiner Erntekiste durch den Garten gehe, könnte man durchaus behaupten: Ich bin reich.
Nicht unbedingt an Geld. Aber an Tomaten!
Und seien wir doch mal ehrlich: Was ist schon ein volles Bankkonto gegen einen Korb voller selbstgezogener, sonnengereifter Früchte? Das eine macht vielleicht Eindruck beim Finanzamt, das andere beim Abendessen.
Heute jedenfalls ging es um meine ganz persönliche Ausgabe von „Die Reichen, Schweren und Schönen“.
Da wären zunächst die Schweren.
Meine Tomaten-Schwergewichte. Prachtkerle und Prachtexemplare, die man nicht einfach so lässig mit zwei Fingern pflückt. Nein, da muss man schon zugreifen. Und beim Hochheben kommt unweigerlich dieser kurze Moment: Holla, die hat aber was auf den Rippen!
Die anderen wiederum sind die Schönen.
Rund, glänzend, wunderbar gefärbt und so makellos, dass man beinahe ein schlechtes Gewissen bekommt, wenn man ihnen mit dem Messer zu Leibe rückt. Eigentlich gehören die ins Schaufenster – aber mein Schaufenster ist nun mal der Salatteller oder ähnliches.
Und dann gibt es natürlich noch die Reichen.
Das bin in diesem Fall wohl ich.
Denn seien wir ehrlich: Wer kann schon behaupten, seinen eigenen kleinen Tomatenreichtum direkt aus dem Garten einzufahren? Keine Börsenkurse, keine Aktien, keine Goldbarren.
Ich habe Tomaten.
Und zwar selbst angebaut, selbst gehegt, selbst geerntet.
Das ist doch auch eine Form von Luxus.
Also lautet das Fazit der heutigen Ernte:
Die Reichen und Schönen?
Kann ich.
Die Schweren und Schönen?
Kann ich erst recht.
Und wenn am Ende auch noch alle lecker sind, dann bin ich wahrscheinlich einer der reichsten Menschen weit und breit.
Zumindest heute Abend beim Abendessen.

Ob meine Paprika Yesil Tatli besser sind als beim Türken, die Sivri Biber, oder die Piperies Tiganites beim Griechen?Was...
09/09/2026

Ob meine Paprika Yesil Tatli besser sind als beim Türken, die Sivri Biber, oder die Piperies Tiganites beim Griechen?
Was ich sicher weiß ist, meine sind 100% in Bio Qualität. Natürlich aus unserem Garten.

Das Rezept, probiert es aus.

Spitzpaprika (Paprika Yesil Tatli) Ergibt 7 Gläser á 720 ml.

1,5 kg Paprika
1 Ltr. Apfelessig
2 Ltr. Wasser
50 g. Salz
30 g. Zucker
5 g. Koriander
10 g. Pfefferkörner, bunt,
Thymian, 1 kleiner Zweig je Glas
Lorbeer, 2 Blätter je Glas
Knoblauch 2 Zehen je Glas

Aus Essig, Wasser, Salz und Zucker einen Fond herstellen. Gläser und Deckel sterilisieren.
Paprikaschoten waschen und mit einer Gabel o. ä. einige Male einstechen. Stiele etwas kürzen. Paprika in dem Fond blanchieren. Die blanchierten Paprika mit den Gewürzen und Kräutern in die Gläser schichten.
Mit dem kochenden Fond randvoll auffüllen.

31/08/2026

Sie besitzt ein extrem dichtes, samtiges und „schmelzendes“ Fruchtfleisch. Geschmacksprofil: Sie zeichnet sich durch ein tiefes, ursprüngliches Tomatenaroma aus. Da sie fast keine Säure besitzt, schmeckt sie ausgesprochen fruchtig-süß und mild.

Adresse

Wuppertaler Straße
Sprockhövel

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